Blitzer

Stationäre Blitzer im Kreis Gütersloh

Starenkasten
Neben der Polizei überwacht auch der Kreis Gütersloh die Erhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf den Straßen im Kreisgebiet. Dies geschieht seit 1991 beispielsweise mit sogenannten Starenkästen. Sie sind an Stellen installiert, an denen sich solche Unfälle häufen, die durch nicht angepasste Geschwindigkeit verursacht wurden. Derzeit wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit im Kreis Gütersloh an 11 statt an 19 Standorten durch stationäre Anlagen überwacht. Acht "Blitzer" wurden erfreulicherweise auf Grund von rückläufigen Unfallzahlen an den Unfallschwerpunkten abgebaut! Am Ende der Seite könnt Ihr auf die entsprechende Tabelle klicken und Euch einen Überblick verschaffen.

Mobile Blitzer im Kreis Gütersloh

Blitzcontainer
Beeinflusst werden kann das Geschwindigkeitsverhalten durch die "Starenkästen" leider nur im Nahbereich der Anlagen. Sobald dieser Bereich durchfahren ist, treten manche Fahrer häufig wieder allzu kräftig auf das Gaspedal. Das wurde in mehreren Verkehrsuntersuchungen nachgewiesen. Es ist daher im Interesse der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich, die Geschwindigkeit auch außerhalb der von "Starenkästen" gesicherten Unfallhäufungspunkte durch mobile Anlagen (sogenannte Mülltonnen) zu kontrollieren. Derartige Kontrollpunkte werden zusammen mit den betroffenen Städten und Gemeinden sowie der Polizei festgelegt. Dabei handelt es sich um besondere Gefahrenstellen: - Unfallhäufungspunkte; - Schulwege, Schulbushaltestellen; - Nahbereich von Seniorenheimen, Kindergärten oder Schulen; - unübersichtliche Straßensituationen; - Fußgänger- und Radfahrer-Quer- und Längsverkehr; - innerörtliche Durchgangsstraßen ohne Rad- und Gehweg. Die Kontrollen dort dienen vor allem dem Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Kindern und älteren Menschen. Die Überschüsse aus den Bußgeldeinnahmen, ca. 1 Mio. €/Jahr, werden im Kreis Gütersloh für Maßnahmen auf dem Gebiet der Verkehrssicherheit verwandt. Am Ende der Seite könnt Ihr Euch einen aktuellen Überblick verschaffen, wo heute mobil gemessen werden könnte.

Teilstationäre Blitzer

Großbildansicht

Das ist "Nico", eine teilstationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage, bei der zwei laserbasierte Messsysteme die in einem speziellen KFZ-Anhänger integriert sind, beide Fahrtrichtungen gleichzeitig überwachen. Die Anlage stellt eine Kombination von mobiler und stationärer Verkehrsüberwachung dar und kann bis zu 14 Tage an einem Standort bleiben.

Die Verkehrsüberwachung durch die Abteilung Straßenverkehr erfolgt in enger Abstimmung mit der Kreispolizeibehörde auf Basis der Unfalldatenauswertung an Unfallhäufungsstellen und an stark unfallbelasteten Streckenabschnitten. Darüber hinaus werden konkrete Gefahrenstellen wie Schulbushaltestellen, Schulwege, Straßen an Schulen und Kindergärten, aber auch Bereiche überwacht, an denen es überdurchschnittlich oft zu Verstößen gegen Geschwindigkeitsbeschränkungen kommt.

Die Erprobung der Semi-Station ist für zunächst zwei Monate vorgesehen. Erst danach fällt eine Entscheidung zur möglichen Anschaffung dieser Technik. Übrigens: Nico ist mit seinem panzerähnlichen Gehäuse und verschiedenen Warnsystemen vor Vandalismus geschützt und sendet im Ernstfall ein Signal aus.